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Landtagspräsident Carius erinnert an den 20. Juli 1944

19.07.2017

Carius: Starkes Zeichen für Zivilcourage

„Die Widerstandskämpfer um Stauffenberg setzten im 2. Weltkrieg ein starkes Zeichen für Zivilcourage und gegen die Verbrechen der NS-Herrschaft. Diesen mutigen Kämpfern gebührt unser Dank und unser Respekt. Sie hatten eine historische Mission, die als Mahnung lebendig bleiben muss.“ Das erklärte heute (Mittwoch) Landtagspräsident Christian Carius in Erfurt angesichts des 73. Jahrestages des gescheiterten Bomben-Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944.

„Gerade auch der politisch motivierte Extremismus,“ so Carius weiter, „der sich zuletzt am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg Bahn brach, zeigt doch, was eine zerstörerische, menschenverachtende Ideologie anzurichten im Stande ist. Umso wichtiger ist es, sich der Vergangenheit immer wieder zu stellen und die Konsequenzen daraus für Demokratie, Recht und Freiheit zu ziehen.“

Hintergrund

Das Attentat auf Adolf Hitler gilt als eine der bedeutendsten Widerstandsaktionen gegen die NS-Diktatur. Der Anschlag wurde von Claus Schenk Graf von Stauffenberg am 20. Juli 1944 in der so genannten Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen, mit Hilfe einer Bombe, die er in einer Aktentasche transportierte, erfolglos verübt. Hitler überlebte leicht verletzt. Noch in der Nacht des 20. Juli 1944 wurden Stauffenberg und zahlreiche Mitglieder des Widerstands in Berlin hingerichtet.

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