Inhalt

Carius gedenkt der Opfer des SED-Unrechts

14.06.2018

Morgen Gedenkveranstaltung des Landtags in Unterwellenborn

Einladung
PDF-Dokument ist nicht barrierefrei.


Morgen (Freitag) eröffnet Landtagspräsident Christian Carius um 14.00 Uhr die Gedenkveranstaltung des Landtags für die Opfer des SED-Unrechts in Unterwellenborn mit einer Rede (Programm anbei).

Vorab sagte der Landtagspräsident: „Wir begehen in diesem Jahr zum dritten Mal den Thüringer Gedenktag für die Opfer des SED-Unrechts. Am 17. Juni 1953 erhoben sich Menschen in der gesamten DDR zum Volksaufstand. Sie demonstrierten gegen widrige Arbeitsbedingungen, gegen Willkür, Unrecht und politische Verfolgung. Doch ihre Hoffnungen auf Demokratie und Freiheit wurden durch die Machthaber blutig niedergeschlagen. 34 Demonstranten starben unmittelbar, 19 wurden hingerichtet, so auch der 26-jährige Alfred Diener aus Jena.“

„Auch wenn Diktatur und Unrechtsstaat durch die friedliche Revolution überwunden wurden,“ so Carius weiter, „bleibt es unsere Aufgabe, der Opfer der SED-Diktatur zu gedenken und ihr Schicksal nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. So ist es richtig, gerade das Schicksal der in der DDR Zwangsumgesiedelten auf der Landtagspräsidentenkonferenz weiterhin zu behandeln.“

Zeit: Freitag, 15. Juni 2018, 14.00 Uhr
Ort:   Unterwellenborn, Industriedenkmal Gasmaschinenzentrale
         Maxhütte, Bergweg 1

 

Hintergrund:
Auf Initiative des Landtagspräsidenten beschloss der Thüringer Landtag 2016, den 17. Juni als Gedenktag für die Opfer des SED-Unrechts in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Als Vorsitzender der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Landesparlamente (LPK) hatte Landtagspräsident Carius das Schicksal der in der DDR Zwangsumgesiedelten auf die Tagesordnung der LPK gebracht. Diese wird sich gemäß der am 11. Juni 2018 verabschiedeten Ettersburger Erklärung weiter mit dem Thema befassen. 

Weiterführende Informationen