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Waldbewirtschaftung auf dem Ettersberg im Fokus

25.01.2018

Petitionsausschuss hört Bürgerinitiative an

Der Petitionsausschuss des Thüringer Landtags führt am Freitag, den 2. Februar 2018, um 16.00 Uhr im Plenarsaal eine öffentliche Anhörung zu einer Petition der „Bürgerinitiative pro Ettersberg“ durch.

Zeit: Freitag, 2. Februar 2018, 16.00 Uhr
Ort: Erfurt, Thüringer Landtag, Plenarsaal, Jürgen-Fuchs-Straße 1

Die Petenten fordern mit der von über 2.000 Unterstützern unterzeichneten Sammelpetition die Einführung des so genannten Lübecker Modells zum Schutz des Waldes auf dem Ettersberg. Mit ihrer Petition positionieren sie sich gegen die ihrer Ansicht nach zu intensive forstwirtschaftliche Nutzung des Waldgebiets Ettersberg. Sie fordern die sofortige Einstellung aller Forstarbeiten mit Schwertechnik im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Großer Ettersberg“. In Umsetzung des „Lübecker Modells“ sollten die Naturschutzgebiete „Prinzenschneise“, „Rautenschlag“ und „Südhang Ettersberg“ aus der forstwirtschaftlichen Nutzung entlassen werden. Gerade vor dem Hintergrund seiner besonderen historischen und kulturellen Bedeutung solle im Weiteren der Ettersberg nach Vorstellung der Bürgerinitiative naturnah touristisch erschlossen werden.

Die Petition wurde auf Antrag der Bürgerinitiative unter dem Titel „Schutz des Waldes auf dem Ettersberg“ auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtags veröffentlicht (https://petitionen-landtag.thueringen.de/petitions/1302). Dort wurde die Petition zusätzlich zu den bereits vorgelegten 2.000 Unterschriften von knapp 1.000 weiteren Bürgerinnen und Bürgern elektronisch mitgezeichnet und unterstützt. Aufgrund des erheblichen öffentlichen Interesses an der Thematik hat der Petitionsausschuss beschlossen, den Petenten im Rahmen einer öffentlichen Anhörung die Möglichkeit zu geben, Ihr Anliegen vorzustellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Anhörung im Landtag als Zuschauer verfolgen. Neben den Mitgliedern des Petitionsausschusses werden an der Anhörung auch Abgeordnete des Ausschusses für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten als zuständigem Fachausschuss sowie Vertreter der Landesregierung teilnehmen.

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