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Vierte Sitzung der Enquete-Kommission

16.10.2017

Wissenschaftler, Experten und Meinungsforscher berichten zur politischen Entwicklung und Kultur in Thüringen

Die Enquete-Kommission des Thüringer Landtags „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“ wird morgen (Dienstag), 17. Oktober 2017, um 10.30 Uhr zu ihrer vierten regulären Sitzung zusammenkommen.

Die Tagesordnung sieht im öffentlichen Sitzungsteil als ersten Punkt die Anhörung zur politischen Entwicklung und Kultur in Thüringen vor. Hierzu werden Wissenschaftler und Experten sprechen, wie der Jenaer Prof. Dr. Heinrich Best zum Thüringen Monitor, das Meinungsforschungsinstitut Allensbach, vertreten durch Herrn Dr. Thomas Petersen, oder der Verein Mobit e.V., vertreten durch Herrn Christoph Lammert. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Anhörung sollen den Kommissionsmitgliedern wichtige Grundlagen für Ihre Arbeit vermitteln.

Die Enquete-Kommission plant zudem in der morgigen Sitzung den Punkt „Ursachen, Formen und Folgen der Verbreitung von rassistischen Einstellungen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ abzuschließen. Dieser folgt als Tagesordnungspunkt Zwei in geplant öffentlicher Sitzung. Hierzu werden die Stellungnahmen der sachverständigen Mitglieder der Kommission, welche in den vergangenen beiden Sitzungen im Mittelpunkt der Kommissionsarbeit standen, in einer allgemeinen Aussprache ausgewertet.

Hintergrund:
Eine Enquete-Kommission ist ein Gremium, welches langfristige Fragestellungen beleuchten soll, in denen unterschiedliche soziale oder ethische Aspekte abgewogen werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Position zu erarbeiten.

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