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Ausstellung über das Kulturwunder im Osten Deutschlands

23.08.2017

Am 23. August 2017 eröffnete Vizepräsidentin Margit Jung die Ausstellung „Das Kulturwunder im Osten Deutschlands“ im Thüringer Landtag. Die Ausstellung beleuchtet die auffallende Dichte an Kulturhäusern in der ehemaligen DDR.

Mit einer Ausstellung über die Kulturhäuser in der ehemaligen DDR begleitet der Thüringer Landtag in diesem Jahr den Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017, der unter dem Motto „Macht und Pracht“ stattfindet. Bereits in den Tagen zuvor können sich die Besucher der Ausstellung ein Bild vom Phänomen „Kulturhäuser“ machen, das in der ehemaligen DDR Ende der 80-er Jahre mit 1200 Klub- und Kulturhäusern für ein nahezu flächendeckendes kulturelles Angebot sorgte. Dabei wird auch gezeigt, wie Kulturpolitik und ihre Einrichtungen den Ideologien des totalitären Staates unterworfen waren.

Die Ausstellung geht zudem den Fragen nach, wie es um die Perspektiven kultureller Arbeit in der heutigen Zeit steht. Diesem Thema wird sich im Rahmen der Ausstellungseröffnung auch einer der Kuratoren der Ausstellung, Pierre Wilhelm, zuwenden. Er wird über seine Studie und Erfahrungen bei der Projektentwicklung des „Kulturhauses Plessa“ berichten. Eine Studie, die exemplarisch von den ehemaligen Kulturhäusern berichtet. Thüringen ist in der Ausstellung mit dem Kulturpalast Unterwellenborn vertreten.

Am Donnerstag, 14. September 2017, um 17.00 Uhr wird im Landtag eine Finissage stattfinden. Im Mittelpunkt steht der Dokumentarfilm „An der Saale hellem Strande – Ein Kulturhaus erzählt.“ Kurator Peter Goedel steht im Anschluss für ein Filmgespräch zur Verfügung. Er hat in seiner Kindheit und Jugend das Klubhaus „Freundschaft“ der BUNA-Werke aktiv miterlebt.    

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