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Übergabe der restaurierten Gedenktafel am Weimarer Fürstenhaus

Ein Stück Parlamentsgeschichte: Landtagspräsidentin Birgit Diezel übergab restaurierte Gedenktafel am Weimarer Fürstenhaus
Ein Stück Parlamentsgeschichte: Landtagspräsidentin Birgit Diezel übergab restaurierte Gedenktafel am Weimarer Fürstenhaus

Ein Stück Parlamentsgeschichte: Landtagspräsidentin Birgit Diezel übergab restaurierte Gedenktafel am Weimarer Fürstenhaus

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© Thüringer Landtag

Die Erinnerung bleibt lebendig: Im Beisein einiger Pressevertreter übergab die Thüringer Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) eine restaurierte Gedenktafel am 6. Februar offiziell an den Präsidenten der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Prof. Christoph Stölzl. Die Tafel aus Thüringer Travertin, anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung des Landes Thüringens im Jahr 2000 angebracht, soll an die parlamentarische Nutzung des Fürstenhauses erinnern. Sie wurde jetzt auf Initiative des Thüringer Landtags restauriert. Vorgenommen wurde die Restauration, bei der alle Buchstaben der vorher schlecht lesbaren Tafel neu ausgeschnitten und vergoldet wurden, von der Firma Nüthen aus Erfurt.

"In Weimar wurde Parlamentsgeschichte geschrieben", sagte Landtagspräsidentin Birgit Diezel im Vorfeld der Übergabe: "Nicht nur im Nationaltheater, in dem die verfassungsgebende Nationalversammlung Deutschlands getagt hat, an deren erste Zusammenkunft vor 95 Jahren wir gerade erinnern, sondern auch im Weimarer Fürstenhaus. Dort tagte der Landtag des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und der Landtag des 1920 neu gegründeten Landes Thüringen." Hochschulpräsident Christoph Stölzl ergänzt: "Ich freue mich sehr, dass die Tafel nun in neuem Glanz an die bewegte politische Geschichte dieses Hauses erinnert, welches heute als Hauptgebäude unserer Musikhochschule nur noch der Kunst geweiht ist."

Die Idee zur Anbringung einer Gedenktafel am Fürstenhaus, die seine "politische Geschichte" in den Blick nimmt, stammt vom damaligen Rektor der Weimarer Musikhochschule, Prof. Dr. Wolfram Huschke, der sie gegenüber dem damaligen Landtagspräsidenten Dr. Frank-Michael Pietzsch ins Gespräch brachte. Die folgende Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht griff diesen Gedanken im Spätherbst 1999 auf. Nach einer zweimaligen Ältestenratsbefassung wurde die jetzige Formulierung vorgeschlagen