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„Jugend debattiert“ im Plenarsaal des Thüringer Landtags

„Jugend debattiert“ im Plenarsaal des Thüringer Landtags
„Jugend debattiert“ im Plenarsaal des Thüringer Landtags

2014 Jugend Debattiert

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Bereits zum neunten Mal fand heute im Plenarsaal des Thüringer Landtags das Landesfinale des Wettbewerbes „Jugend debattiert“ statt. Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) eröffnete den Rhetorikwettstreit mit einem Grußwort. Die 14-jährige Johanna Kleber vom Heinrich-Mann-Gymnasium in Erfurt überzeugte in der Kategorie der Jahrgangsstufen 8-10 die Jury durch ihre rhetorischen Fähigkeiten. Sie argumentierte eindrucksvoll gegen die Zulassung von Computerspielen als Lernmittel in der Schule. Der 18-jährige Kurt Woischytzky vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Weimar konnte bei der Frage „Soll bei Landtagswahlen in Thüringen die 5%-Hürde auf 3% gesenkt werden?“ den Landeswettbewerb der Jahrgangsstufen 11 bis 13 für sich entscheiden. Er trat überzeugend für eine Senkung der 5%-Hürde ein.

  • Foto: Jens Meyer
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Frau Diezel betonte ihre Wertschätzung für die einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung, da sie darin einen wichtigen Beitrag zur Befähigung von Jugendlichen zum demokratischen Diskurs sieht: „Schon seit vielen Jahren unterstützt der Thüringer Landtag das Projekt. Denn uns Abgeordneten ist es wichtig, dass junge Menschen befähigt werden, politische Prozesse zu verstehen, kritisch zu beobachten und aktiv mit zu gestalten. Ich freue mich jedes Jahr darauf, unseren Plenarsaal in die Hände der Schülerinnen und Schüler zu geben. Ihr Interesse an der Politik und an der Zukunft unserer Demokratie ist ein wunderbares Zeichen dafür, dass eine aufgeschlossene und wissbegierige junge Generation in unserem Land heranwächst. Eine bessere Motivation, Politik zu gestalten, gibt es für uns Abgeordnete nicht.“

Nach den Regional- und Landesqualifikationen standen die besten acht Redner im Landesfinale. Für das Bundesfinale sind nun die beiden genannten Erstplatzierten jeder Altersstufe vorgesehen. Im Landesfinale waren Schülerinnen und Schüler aus Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Nordhausen, Ilmenau, Saalfeld und Altenburg. Debattiert wurde jeweils in einem 24-minütigen Block. Dieser bestand aus einer Monolog- und anschließenden Diskussionsphase sowie einem „ungestörten“ Schlusswort. Die Jury begründete ihre Entscheidung im Anschluss öffentlich. Dabei wurden Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft der jeweiligen Darstellung bewertet.
 
„Die Fähigkeit, die eigene Meinung in Worte kleiden zu können, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Demokratie funktioniert. Deshalb ist das Diskutieren elementarer Teil der politischen Bildung. Ein demokratischer Staat braucht aktive Bürgerinnen und Bürger, die das Gemeinwesen als ihre eigene Sache verstehen. Menschen, die in der Lage sind, die Komplexität moderner Gesellschaften zu durchdringen, in verständliche Worte zu kleiden und sich für die Belange der Gemeinschaft einzusetzen“, so die Landtagspräsidentin abschließend.

 

Daten und Fakten
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Jugend debattiert
Pressemitteilung
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