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Empfang der Jury des Umweltzeichens „Blauer Engel“

Diezel: Gütesiegel muss mehr Verbreitung in Thüringen finden
Diezel: Gütesiegel muss mehr Verbreitung in Thüringen finden

Empfang der Jury des Umweltzeichens Blauer Engel

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© Thüringer Landtag

Landtagspräsidentin Birgit Diezel hat heute gemeinsam mit Umweltminister Jürgen Reinholz (beide CDU) die Mitglieder der Jury des Umweltzeichens „Blauer Engel“ im Thüringer Landtag empfangen. Die Sommersitzung des Gremiums im benachbarten Umweltministerium ermöglicht die Zusammenkunft. Frau Diezel freut sich über das Treffen mit den Experten des ältesten Umweltzeichens Deutschlands: „Ich halte dieses Treffen der Jurymitglieder mit Vertretern der einheimischen Wirtschaft für überaus sinnvoll. Denn bislang können nur wenige Thüringer Firmen mit dem ‚Blauen Engel‘ für ihre Produkte werben. Lediglich 11 Unternehmen aus dem Freistaat wurden damit ausgezeichnet, während in ganz Deutschland rund 1.500 Firmen berechtigt sind, dieses Gütesiegel zu tragen. Die Auszeichnung verbessert das Image eines Produktes. Wir sollten daher unsere Anstrengungen verstärken, dessen Vorteile in der Wirtschaft noch bekannter zu machen. Das Zusammenkommen mit Unternehmern des Freistaats ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Der „Blaue Engel“ hat das Konsumverhalten der Menschen beeinflusst. Laut Umfragen kennen ihn rund 80 Prozent der Verbraucher. Fast jeder Dritte orientiert sich beim Kauf daran. Inzwischen gilt er als ökologischer Orientierungsmaßstab in den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen. Viele Firmen haben die Kriterien dieses Umweltzeichens übernommen und so ihre Produkte und Dienstleistungen im Hinblick auf Klima- und Gesundheitsschutz sowie Wasser- und Ressourcenschonung optimiert. Über 12.000 umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sind mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet.

„Das Umweltzeichen ist zum Markenzeichen geworden. Er steht bei den Verbrauchern seit 35 Jahren hoch im Kurs und hat sich vom Pionier zum Marktführer entwickelt. Diese Erfolgsgeschichte ist aber kein Selbstläufer. Auch ein solch etabliertes Gütesiegel muss seine Akzeptanz ständig behaupten und weiterentwickeln. Wir sollten uns fragen, was wir tun können, um den Blauen Engel in der Fülle der Öko-Siegel zu stärken. Welche Schritte sind notwendig, um deutlich mehr einheimische Firmen zu gewinnen, das Gütesiegel für ihre Produkte zu beantragen? Über diese und viele weitere Fragen von strategischer Bedeutung wollen wir uns im Rahmen dieses Empfangs austauschen“, äußerte sich die Landtagspräsidentin.