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Carius: Geschichte fördert Erinnerungskultur


  • Landtagspräsident Christian Carius bei der Preisverleihung zum 1. Geschichtspreis
    Foto: Volker Hielscher
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Heute hat Landtagspräsident Christian Carius vor rund 180 Gästen den 1. Geschichtspreis verliehen. Der erste Preis ging an das Erfurter Heinrich-Hertz-Gymnasium, der Juniorpreis an das Evangelische Ratsgymnasium Erfurt. Das „Wilhelm von Humboldt“ – Gymnasium aus Nordhausen bekam einen Sonderpreis für seinen Beitrag. In dem Wettbewerb unter dem Motto „Alltag in der Revolution“, an dem Schülerinnen und Schüler aller Schularten und Klassenstufen aus Thüringen teilnehmen konnten, ging es darum, den Alltag vor und während der Wendezeit in Ostdeutschland mittels Zeitzeugenbefragung zu erforschen. Ob mit Einzel-, Gruppen- oder Klassenarbeiten, die Teilnehmer waren aufgefordert, durch die Auswertung persönlicher Schilderungen nachzuspüren, wie das tägliche Leben der Befragten in der ehemaligen DDR und in den Wendejahren aussah. Der Thüringer Geschichtspreis ist eine Initiative von Landtagspräsident Carius.

Verleihung 1. Geschichtspreis

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© Thüringer Landtag

„Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die erzählte Geschichte. Sie ist mehr als die Sammlung von Fakten. Vielmehr nimmt sie den Alltag der Zeitzeugen auf, wenn auch manchmal konträr zu historischen Sichtweisen. Auf diese Weise erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus persönlichen Erzählungen Details eines menschlichen Daseins zu einer Zeit, die sie selbst nicht erlebten. Durch den direkten Kontakt mit den Zeitzeugen und deren authentische Erzählweise wurde ihr Interesse für die Wendejahre geweckt. Historische Ereignisse stehen so nicht als bloße Faktensammlung im Geschichtsbuch, sondern spiegeln sich in den lebhaften Darstellungen der Menschen, die mitten in einer historischen Umbruchphase ihr Leben meistern mussten“, sagte der Landtagspräsident.

„Die Ereignisse der Jahre 1989/90 sind fester Bestandteil unserer Erinnerungskultur. Mit großer Freude und Dankbarkeit denken wir Deutsche an die friedliche Revolution, die vor 26 Jahren die SED-Diktatur überwand – und an die Deutsche Einheit, deren 25. Jubiläum wir in dieser Woche feiern. Die eingereichten Beiträge helfen mit, die gemeinsame Erinnerung an die friedliche Revolution wach zu halten. Wir brauchen eine lebendige Erinnerungskultur, die sich nicht nur an Daten orientiert, sondern eben auch an den Erinnerungen der Menschen!“, so Carius in seiner Rede.

Hintergrund:
Die Einsendungen aus allen Regionen Thüringens wurden von einer Jury, bestehend aus Landtagspräsident Christian Carius, Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasiunterlagen / BStU), Dr. Andreas Jantowski (Direktor Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien / Thillm) und Mirko Krüger (Thüringer Allgemeine), bewertet und prämiert. Die drei Preise sind jeweils mit 1.000 Euro dotiert.

Siegerprojekt
des Erfurter Heinrich-Hertz-Gymnasiums


Zu den Videos
der Preisträger