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Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Erfurt


Carius: Ostdeutsche haben Republik nachhaltig geprägt

Der Thüringer Landtag lädt anlässlich des Tags der Deutschen Einheit alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 3. Oktober 2018 von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr zu einer Veranstaltung in die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt ein. Mitveranstalter sind die Thüringer Landesregierung, die Landeshauptstadt Erfurt, der Verein Freiheit e.V. und die Stiftung Ettersberg. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.  Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Landtagspräsident Christian Carius erklärte vorab:

„An unserem Nationalfeiertag gedenken wir des Leids der Deutschen Teilung und der Opfer der SED-Diktatur. Gleichzeitig gilt es, die Freude über die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung wachzuhalten.

Das heutige Deutschland ist aber weit mehr als die Summe aus der alten BRD und der DDR. Wir Ostdeutschen haben die gesamte Republik mit unseren Erfahrungen, Ideen und unserem Wirken nachhaltig geprägt. Darauf können wir stolz sein.

Ich wünsche uns allen einen freudigen Tag der Deutschen Einheit.“

Auszug aus dem Programm:

Einführung und Eröffnung durch Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg.

Zeitzeugengespräch mit Matthias Sengewald, der u.a. 1987 die Erfurter Bürgerinitiative Altstadtentwicklung mitbegründete, Barbara Sengewald, die u.a. 1989 an der Besetzung der STASI-Bezirksdienststelle in Erfurt beteiligt war, und Ass. iur. Klaus-Michael von Keussler, ehemaliger Fluchthelfer an der innerdeutschen Grenze und Mitglied im Beirat zur Aufarbeitung des SED-Unrechts der Stiftung Ettersberg.

Podiumsdiskussion mit Christian Carius, Präsident des Thüringer Landtags, Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, und Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt.

Die Journalistin Blanka Weber moderiert die Veranstaltung. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Amalia Quartett.